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Patientin mit schönen Zähnen bei der Mundhygiene

Mundhygiene – weit mehr als Zähne putzen!

Wenn Sie das Stichwort „Mundhygiene“ hören, denken die meisten als Erstes ans Zähneputzen mit Zahnbürste, Zahncreme und Zahnseide sowie an eine professionelle Zahnreinigung durch den Zahnarzt. Das ist schon einmal ganz gut. Doch umfasst Mundhygiene noch viele weitere Aspekte wie zum Beispiel auch eine zahngesunde Ernährung. Was Sie alles für eine umfassende Mundhygiene, Zahnpflege und damit für Ihre Gesundheit allgemein tun können, wollen wir Ihnen im Folgenden erläutern.

Inhaltsverzeichnis:

Mundhygiene? Was kann ich dafür eigentlich alles tun?

Mit Mundhygiene zielen wir darauf ab, die Mundgesundheit zu erhalten und Zahnprobleme zu verhindern. Eine gute Mundhygiene ist entscheidend, um Zähne und den gesamten Mundraum in einem gesunden Zustand zu halten. Zu den grundlegenden Elementen der Mundhygiene gehören das regelmäßige Zähneputzen mit einer Zahnbürste mit weichen bis mittelharten Borsten und die Verwendung von Zahnseide, um die Zahnzwischenräume sauber zu halten. Mit der Zahnseide können Sie eventuelle Essensreste zwischen den Zähnen entfernen, wenn die Zahnbürste nicht bis dahin vordringt. Mundspülungen tragen dazu bei, Bakterien im Mundraum zu reduzieren und einen frischen Atem zu fördern. Es ist wichtig, eine Mundspülung zu wählen, die antimikrobielle Eigenschaften hat und den individuellen Bedürfnissen entspricht. Regelmäßige Zahnarztbesuche und nicht zuletzt auch eine gesunde Ernährung sind das Beste, was Sie so im Paket für die Gesundheit von Zahnfleisch und Zähnen tun können und Erkrankungen wie Parodontitis in die Schranken zu weisen.

Zähneputzen – gar nicht so schwer

Wann soll man sich die Zähne putzen? Am besten morgens direkt nach dem Frühstück und abends vor dem Zubettgehen. Damit entfernen Sie Plaque und Bakterien, die sich im Lauf des Tages angesammelt haben. Die American Dental Association (ADA) und viele Zahnärzte empfehlen, die Zähne mindestens zweimal täglich zu putzen. Zweimal täglich Zähne-Putzen hilft dabei, Karies, Zahnfleischerkrankungen und schlechten Atem zu verhindern.

Wie sollte man sich die Zähne putzen?

Effektives Zähneputzen umfasst mehr als die reine Technik, sondern noch weitere Aspekte wie etwa die Verwendung von Fluorid-Zahnpasta. Fluorid ist wichtig für die Stärkung des Zahnschmelzes und die Vorbeugung von Karies. Verwenden Sie daher eine fluoridhaltige Zahnpasta. Wie schon erwähnt, sollte Ihre Zahnbürste eher weich sein, um Ihre Zähne schonend zu reinigen. Wichtig ist auch, dass Sie die Zahnbürste alle 3 bis 4 Monate oder (falls die Borsten abgenutzt sind) früher wechseln. Verfahren Sie in kurzen, kreisenden Bewegungen und achten Sie darauf, alle Zahnflächen, Zahnfleischränder und die Zunge zu reinigen. Der optimale Winkel für die Zahnbürste beim Putzen ist ein Winkel von 45 Grad gegen das Zahnfleisch. Putzen Sie alle Zahnflächen, einschließlich der Außenflächen, Innenflächen und der Kauflächen.

Und ein oft vernachlässigter guter Tipp: Vergessen Sie nicht, auch die Zunge zu putzen oder zu schaben, um Bakterien zu entfernen und frischen Atem zu fördern.

Wie lang soll man Zähne putzen?

Die American Dental Association (ADA) und viele Zahnärzte empfehlen, die Zähne mindestens zweimal täglich zwei Minuten lang zu putzen. Dabei empfiehlt die ADA, jeden Quadranten des Mundes (oben links, oben rechts, unten links, unten rechts) für etwa 30 Sekunden zu putzen, um sicherzustellen, dass Sie genügend Zeit für jede Zahnfläche aufwenden. Insgesamt sollte das Zähneputzen also etwa 2 Minuten dauern.

Was hat Ernährung mit Mundhygiene zu tun?

Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle bei der Mundgesundheit und kann direkt mit der Mundhygiene in Verbindung stehen. Die Nahrungsmittel, die wir konsumieren, beeinflussen nicht nur die allgemeine Gesundheit, sondern auch den Zustand von Zähnen und Zahnfleisch.

Weniger Zucker, viele Nährstoffe und ausreichende Hydratation

Es wird oft unterschätzt, welche wichtige Rolle eine ausgewogene Ernährung und gesunde Essgewohnheiten auf unsere Zahngesundheit haben.

Die Reduzierung von zuckerhaltigen Lebensmitteln und Getränken, der Konsum von nährstoffreichen Lebensmitteln und eine ausreichende Hydratation sind wichtige Faktoren, um die Mundgesundheit zu fördern und diverse Ziele zu erreichen:

Kariesprävention

Die Zufuhr von zuckerhaltigen Lebensmitteln und Getränken ist ein Hauptfaktor bei der Entstehung von Karies. Zucker dient als Nährstoff für schädliche Bakterien im Mund, die Säuren produzieren, die den Zahnschmelz angreifen. Eine Ernährung, die arm an zuckerhaltigen Snacks und Getränken ist, trägt dazu bei, das Risiko von Karies zu reduzieren.

Zahnfleischgesundheit

Eine ausreichende Versorgung mit Calcium und Phosphor aus Milchprodukten, grünem Blattgemüse und anderen Quellen kann dazu beitragen, den Zahnschmelz zu stärken und die Zähne widerstandsfähiger gegen Säureangriffe zu machen.

Hydratation

Eine ausreichende Wasseraufnahme ist wichtig, um die Produktion von Speichel zu fördern. Speichel spielt eine entscheidende Rolle bei der Neutralisierung von Säuren im Mund, dem Entfernen von Speiseresten und der Aufrechterhaltung eines ausgeglichenen pH-Werts.

Frischer Atem

Die Ernährung kann auch einen Einfluss auf den Atem haben. Einige Lebensmittel, wie Knoblauch und Zwiebeln, können Mundgeruch verursachen. Andererseits können frische, rohe Gemüsesorten dazu beitragen, einen frischen Atem zu fördern.

Gesamtgesundheit

Eine gute Ernährung trägt nicht nur zur Mundgesundheit, sondern auch zur allgemeinen Gesundheit bei. Gesundheitliche Probleme wie Diabetes können sich negativ auf die Mundgesundheit auswirken. Eine ausgewogene Ernährung hilft, das Risiko solcher Erkrankungen zu reduzieren.

Welche Lebensmittel fördern die Mundhygiene?

Bestimmte Lebensmittel fördern die Mundhygiene, indem sie die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch unterstützen. Zahngesundes Essen bedeutet nicht ausschließlich: Zucker vermeiden und damit Karies verhindern. Genauso wichtig sind die Inhaltsstoffe der Lebensmittel, die wir zu uns nehmen. Davon sind einige besonders gut für die Zahngesundheit. Allerdings ist einer der besten Tipps, weniger Zucker zu konsumieren, schon einmal sehr gut, denn der Zucker in unserer Nahrung liefert den Bakterien im Zahnbelag lebenswichtige Energie. Wie das möglich ist? Die Bakterien wandeln Zucker in Säure um und über diese Säure entkalken bzw. entmineralisieren sie den Zahnschmelz. Der wird im Lauf der Zeit poröser und poröser und Mikroorganismen können in den Zahn eindringen und ihn von innen heraus zerstören.

Power-Food für Ihre Zähne

Was aber ist nun das Power-Food für unsere Zähne? Zum Beispiel wären das Milchprodukte wie Milch, Käse und Joghurt, die reich an Calcium und Phosphor sind und dadurch zur Stärkung der Zähne beitragen. Käse kann auch den pH-Wert im Mund erhöhen und dazu beitragen, Säuren zu neutralisieren.

Doch wollen wir Ihnen eine breite Palette an weiteren zahngesunden Lebensmitteln nicht vorenthalten:

Knackiges Obst und Gemüse

Rohes, knackiges Obst und Gemüse wie Äpfel, Karotten und Sellerie können dazu beitragen, Plaque von den Zähnen zu entfernen und den Speichelfluss zu fördern. Der mechanische Effekt des Kauens kann dazu beitragen, Zahnbelag zu entfernen. Gurken sind sehr knackig, wasserreich und zuckerarm. Das Kauen von Gurkenscheiben kann dazu beitragen, die Bildung von Plaque zu reduzieren.

Grünes Blattgemüse

Grünes Blattgemüse wie Spinat und Grünkohl sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen, insbesondere Vitamin C, das wichtig für die Gesundheit des Zahnfleisches ist.

Nüsse und Samen

Nüsse und Samen, insbesondere Mandeln, enthalten Calcium und helfen, den Speichelfluss zu erhöhen. Der Kauvorgang kann auch dazu beitragen, Zähne zu reinigen.

Fisch

Fettreiche Fischarten wie Lachs sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmende Eigenschaften haben und die Gesundheit von Zahnfleisch und Zähnen unterstützen können.

Grüner Tee

Grüner Tee enthält Polyphenole, die antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften haben können. Der Konsum von grünem Tee kann zur Förderung der Mundgesundheit beitragen.

Wasser

Wasser ist entscheidend für die Mundgesundheit. Es hilft, Speisereste zu entfernen, den Mund zu spülen und die Produktion von Speichel zu fördern, was zur Neutralisierung von Säuren beiträgt.

Wir wirkt sich Fluorid auf die Zahngesundheit aus?

Fluorid ist nachweislich gesund für die Zähne und spielt eine wichtige Rolle bei der Prävention von Karies. Fluorid stärkt den Zahnschmelz, die äußerste Schutzschicht der Zähne, und macht ihn widerstandsfähiger gegen Säureangriffe, die Karies verursachen können. Es ist wichtig zu beachten, dass wie bei den meisten Substanzen eine angemessene Dosierung entscheidend ist. Übermäßige Mengen Fluorid können zu Fluorose führen, einer kosmetischen Verfärbung des Zahnschmelzes. Daher sollten Fluoridquellen in Absprache mit einem Zahnarzt verwendet werden, um sicherzustellen, dass die optimale Menge erreicht wird, ohne gesundheitliche Probleme zu verursachen. Fluorid sorgt für eine Remineralisierung des Zahnschmelzes, trägt zur Kariesprävention bei, stärkt den Zahnschmelz und reduziert Karies. Es gibt verschiedene Formen von Fluorid, darunter fluoridhaltige Zahnpasten, Mundspülungen und Zahnarztbehandlungen.

Was ist dran an der Kritik an Fluorid?

Grundsätzlich ist Fluorid in den empfohlenen Mengen sicher und hat nachweislich positive Effekte auf die Zahngesundheit. Es gibt jedoch einige Bedenken und potenzielle negative Auswirkungen bei übermäßigem oder unsachgemäßem Gebrauch von Fluorid. Ein wichtiger Punkt ist die übermäßige Fluoridaufnahme während der Zahnbildung der Kinder, insbesondere im Alter von 0 bis 6 Jahren, die zu Fluorose führen kann. Fluorose ist eine kosmetische Verfärbung des Zahnschmelzes, die als weißliche Flecken oder Linien auf den Zähnen erscheinen. Schwere Fluorose kann zu braunen Flecken und einer rauen Oberfläche führen. Mit ein Grund erhöhter Fluoridaufnahme ist es, dass Kinder dazu neigen, Zahnpasta in großen Mengen zu verschlucken. Eltern sollten daher sicherstellen, dass Kinder eine angemessene Menge Zahnpasta verwenden und diese nicht verschlucken. Bei Fragen rund um Fluorid raten wir Ihnen, Dr. Cora Haller-Waschak über die optimale Menge an Fluorid für Ihre individuellen Bedürfnisse und die Ihrer Familie anzusprechen. Als Zahnärztin kann sie auch spezifische Empfehlungen basierend auf dem Alter, der Gesundheit und anderen individuellen Faktoren geben.

Zweimal im Jahr zur professionellen Zahnreinigung

Die Häufigkeit der professionellen Zahnreinigung beim Zahnarzt kann je nach individuellen Bedürfnissen und dem Zustand der Mundgesundheit variieren. Wir empfehlen, diese Reinigungen alle 6 Monate durchzuführen. Das bedeutet, dass die meisten Menschen zweimal im Jahr zur professionellen Zahnreinigung gehen sollten.

So läuft die professionelle Zahnreinigung ab

Ein Termin für eine professionelle Zahnreinigung ist kein Grund zur Sorge, selbst, wenn Ihre letzte professionelle Zahnreinigung schon länger zurückliegen sollte. Genieren Sie sich nicht, diese wichtige Prophylaxe in Angriff zu nehmen, denn je länger Sie damit warten, desto schlechter ist es um Ihre Zahngesundheit bestellt. Sie sollten nicht erst zum Zahnarzt gehen, wenn Ihnen Zahnschmerzen den Schlaf rauben oder den Appetit verderben.

Bei der professionellen Zahnreinigung gehen wir Schritt für Schritt und behutsam vor, denn aus guten Gründen wollen wir sie gerne regelmäßig dazu in der Praxis begrüßen:

Plaqueentfernung

Auch bei regelmäßigem Zähneputzen und Verwenden von Zahnseide können sich Plaque und Zahnstein auf den Zähnen ansammeln. Professionelle Zahnreinigungen helfen, diese Ablagerungen zu entfernen, die durch häusliche Pflege allein schwer zu erreichen sind.

Vorbeugung von Zahnfleischerkrankungen

Zahnstein und Plaque können Zahnfleischerkrankungen verursachen. Regelmäßige Reinigungen tragen dazu bei, das Risiko von Zahnfleischerkrankungen zu reduzieren und die Gesundheit des Zahnfleisches zu erhalten.

Kariesprävention

Unsere professionelle Zahnreinigung hilft nicht nur bei der Vorbeugung von Zahnfleischerkrankungen, sondern trägt auch dazu bei, das Risiko von Karies zu minimieren.

Früherkennung von Problemen

Bei regelmäßigen Zahnarztbesuchen kann Dr. Haller-Waschak Veränderungen oder Probleme im Mundraum frühzeitig erkennen. Dies ermöglicht eine rechtzeitige Behandlung, bevor sich Probleme verschlimmern.

Mundhygiene fängt bei den Milchzähnen an

Mit der Mundhygiene können Sie kaum früh genug anfangen. Sobald die ersten Zähne sich zeigen können Sie als Eltern sich dafür einsetzen, dass Ihr Kind gesunde Zähne hat. Besonders jüngere Kinder sind Wasser und Getränken ohne Zucker eher aufgeschlossen. Nur einer der Punkte, mit denen Sie zur Erhaltung der Zahngesundheit Ihrer Kinder beitragen können, ohne gleich mit Zahncreme und scharfen Mundspülungen die Freude an den noch kleinen Zähnchen zu verderben. Wir geben unser Bestes dafür, dass Ihr Kind den ersten Besuch in unserer Zahnarzt-Praxis und die Zahnbehandlungen danach als positives Erlebnis erlebt. So erreichen wir, dass es auch in Zukunft keine irrationalen Ängste vor dem Zahnarzt aufbaut.

Zahnsanierung – denn Ihre Zähne sind eine optische Visitenkarte

Und dann passiert es irgendwann halt doch. Ein Lock, zurückgehendes Zahnfleisch, Nervenschmerzen, Zahnverlust… Das alles muss Sie aber nicht in Angst und Schrecken versetzen, denn wir sind nicht nur Experten in Sachen Mundhygiene, sondern bieten auch ein breites Spektrum für die Zahnsanierung an von Zahnfüllungen bis hin zu Wurzelbehandlungen, von Verblendung der Zähne durch Veneers bis hin zur Restaurierung fehlender Zähne. Wir legen besonderen Wert auf eine individuelle Betreuung und nehmen uns ausführlich Zeit für die gemeinsame Planung Ihrer Zahnbehandlung. Dabei arbeiten wir ausschließlich mit Vollkeramik-Kronen und – implantaten und verzichten bei der kompletten Zahnsanierung auf metallische Materialien, die Allergien auslösen können.

Bei Dr. Cora Haller-Waschak in den besten Händen

Egal, ob Sie sich vergewissern wollen, dass Ihre Zähne top in Schuss sind oder ob Sie eine kieferorthopädische Behandlung oder eine Zahnsanierung wünschen:

In unserer Praxis sind Sie in den besten Händen – selbst als Angstpatient. Wir nehmen uns Zeit für Sie und wir nehmen unseren Patienten auch ihre Ängste vor Zahnbehandlungen. Überzeugen Sie sich gerne selbst.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Praxis!